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Streitschlichtung

Erst schlichten - dann richten:
seit 1.Mai 2000 gilt das neue bayerische Schlichtungsgesetz

Bei zivilrechtlichen Streitigkeiten im Streitwertbereich bis DM 1.500,00, bei Nachbarschaftsstreitigkeiten und Ansprüchen aus Ehrverletzung, die nicht in den Medien begangen wurde, ist eine Klage beim Gericht am dem 01. September 2000 nur noch zulässig, wenn die Parteien zuvor versucht haben, sich in einem außergerichtlichen Schlichtungsverfahren zu einigen.

Mit der obligatorischen, außergerichtlichen Streitbeilegung wird deutlich gemacht, dass nicht jede Rechtsstreitigkeit vor Gericht enden muß. Künftig kann man sich mit der fachkundigen Hilfe der Schlichter auch ohne Gerichtsverfahren einigen, Nerven, Zeit und Geld sparen - das ist einer der wichtigsten Punkte - nach Streitklärung wieder friedlich zusammenleben.

Die Gebühren belaufen sich auf DM 200,00, wenn ein Schlichtungsgespräch durchgeführt wurde - und zwar unabhängig von seinem Erfolg. Hat jemand kein Geld und erfüllt die Voraussetzungen für die Gewährung von Beratungshilfe nach den Vorschriften des Beratungshilfegesetzes, wird die Gebühr erlassen.

Die Fränkische Gesellschaft für Erbrecht e. V. hat eine
Liste von Rechtsanwälten und Rechtsanwältinnen
erstellt, die als Streitschlichter fungieren.